Windows Server 2003 und 2008 remote verwalten: Nutzen Sie die Remote Server Administration Tools unter Windows Vista SP1
Wenn Sie unter Windows Vista das Service Pack 1 installieren, wird automatisch die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole entfernt, sofern diese vorhanden war.
Der Grund dafür liegt darin, dass sie, wie auch andere Remote-Verwaltungsprogramme, ersetzt wurde und nun zum Windows Server 2008 kompatibel ist. Ab sofort administrieren Sie also von Ihrem Windows Vista SP1-Computer mit den Remote Server Administration Tools (RSAT) von Microsoft Ihre Server über das Netzwerk.
Laden Sie sich einfach die 32 Bit- oder die 64 Bit-Version herunter. Nach der Installation sind auf Ihrem Client die zahlreichen Verwaltungsprogramme direkt nutzbar, um eine Verbindung zu Ihren Server herzustellen. Sie finden hier die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole und die anderen Verwaltungsprogramme wieder, die Sie bereits vom Windows Server 2003 kennen, zusätzlich jedoch auch einige neue Verwaltungstools für den Windows Server 2008. Unter anderem:
- BitLocker-Tools
- Failover Cluster-Verwaltung
- Netzwerklastenausgleich-Verwaltung
- SMTP-Snap-In
- Wechselmedienverwaltung für Storage Area Networks (SANs)
- Windows System Resource Manager Tools
Mit den RSAT konfigurieren Sie Ihren Server ohne sich über Remote Desktop oder andere Steuerungsprogramme anmelden zu müssen. Übrigens werden diese Verwaltungstools gerne dazu genutzt, an Auszubildende im IT-Bereich oder Junior-Administratoren Verwaltungsaufgaben zu delegieren, ohne ihnen die Anmeldung an den Servern erlauben zu müssen ![]()
- Weitere interessante Beiträge im Blog:
- Maximale Sitzungen für Remote Desktop-Verbindungen erreicht
- Remote Server Administraton Tools (RSAT) für Vista SP1 auf Deutsch verfügbar


