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Windows XP Service Pack 3 kommt über die automatischen Updates: So verhindern Sie die ungewollte Installation

10. Juli 2008

Das Service Pack 3 für Windows XP  wird ab heute über die automatischen Updates verteilt.

Mittlerweile hat Microsoft zwar die meisten Probleme hiermit behoben, jedoch berichten einzelne Leser immer noch, dass sie das Service Pack aufgrund von Problemen wieder deinstalliert haben.

Mit dem Service Pack Blocker Tool Kit verhindern Sie die Installation des Service Packs sowohl in Domänenumgebungen, als auch auf Ihrem einzelnen Rechner, auch ohne Windows Server Update Services (WSUS) oder andere Zusatzsoftware.

Falls Sie Service Pack 3 einsetzen, beachten Sie auch die Änderungen bei der Nutzung des Remote Desktop-Clients, zu dem unsere Redaktion immer noch vereinzelt Rückfragen bekommt.

So ändern Sie das Tastaturlayout im Windows Server 2008 Server Core

3. Juli 2008

Wenn Sie Ihren Windows Server 2008 als Server Core installiert haben, müssen Sie an vielen Stellen auf den gewohnten Windows-Komfort bei der Konfiguration verzichten -  allerdings nicht in jedem Fall. In dieser Woche hat mich ein Leser gefragt, mit welchem Befehl er das Tastaturlayout auf seinem Windows Server 2008 Standard Edition Server Core von Deutsch wieder auf Englisch wechseln kann.

Die Antwort ist hier zum Glück keine Zeichenkette aus zahlreichen Befehlen und Parametern, sondern schlichtweg der Aufruf des gewohnten Konfigurationsdialogs für die Regions- und Sprachoptionen mittels des Befehls intl.cpl.

Dies ist einer der wenigen Fälle, in denen der normale Windows-Dialog auch Einzug in den Server Core gefunden hat. Auf dem Reiter “Tastaturen und Sprachen” wählen Sie nun den Button “Tastaturen ändern…”. Hier fügen sie das gewünschte Tastaturlayout hinzu und definieren es als Standard für zukünftige Eingaben.

Zum Glück sind manchmal Aufgaben auch erheblich leichter, als man erwartet. :-)

WSUS 3.0 verweigert Client-Update: So lösen Sie das aktuelle Problem

1. Juli 2008

Microsoft hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass seit dem Erscheinen der aktuellen Juni-Updates ein bisher noch ungelöstes Problem mit den Windows Server Update Services (WSUS) besteht.

Aufgetreten ist der Fehler bisher bei WSUS 3.0 und WSUS 3.0 mit Service Pack 1, jeweils in Kombination mit Microsoft Office 2003 auf den Client-Systemen. Auf den Clients wird die Installation mit der folgenden Fehlermeldung im Installationslog abgebrochen:

PT + ServiceId = {3DA21691-E39D-4DA6-8A4B-B43877BCB1B7}, Server URL = http://<WSUS Server>/ClientWebService/client.asmx

PT WARNING: SyncUpdates failure, error = 0×8024400E, soap client error = 7, soap error code = 400, HTTP status code = 200

PT WARNING: SOAP Fault: 0×000190

Microsofts erste Untersuchungen haben ergeben, dass eine Erneuerung des Service Pack 1 für Office 2003 die Probleme verursacht. Damit Sie Ihre Clients mit den aktuellen Updates versorgen können, müssen Sie auf Ihrem WSUS Server das entsprechende Update ablehnen. Damit Sie das richtige Update erwischen, prüfen Sie vor dem Ablehnen, ob das gefundene Update mit Service Pack 1 für Office 2003 in den Eigenschaften die folgende Update-ID besitzt:
D359F493-0AAD-43FA-AF5C-6763326CD98F.

Nach dem Ablehnen des Updates für alle Client-Systeme geben Sie in der Kommandozeile Ihrer Clients den Befehl “wuauclt /detectnow” ein, durch den die Clients auf Ihrem WSUS Server nach neuen Updates suchen. Ob Sie das Problem erfolgreich lösen konnten, sehen Sie in den Logdateien. Die Client-Logdatei “WindowsUpdate.log” finden sie direkt im Windows-Verzeichnis des Clients. Die entsprechende Fehlerprotokollierung für Ihren Server finden Sie in der Datei “SoftwareDistribution.log” im WSUS-Installationsverzeichnis unterhalb des Ordners “Log Files”.

Verwirrung um Remote-Zugriff: Unterscheiden Sie die Funktionalität von “mstsc /console” und “mstsc /admin”

27. Juni 2008

Bereits im letzten Beitrag habe ich die Frage vieler Leser aufgegriffen, wie sie auch nach der Installation des aktuellen Remote Desktop Clients (z.B. mit Service Pack 3 für Windows XP) eine Konsolensitzung per Remote Desktop Protokoll (RDP) zu ihrem Windows Server 2003 aufbauen können. Microsoft hat den Schalter hierfür in der Version 6.1 des Remote Desktop Clients von “/console” schlichtweg in “/admin” umbenannt. Dabei wurden dem Schalter allerdings neue Funktionen für den Windows Server 2008 hinzugefügt, die gar nicht mit der Konsolensitzung zusammenhängen.

Im Windows-Admin-Blog 4sysops sehen Sie, dass das Verwirrspiel um mstsc /console und mstsc /admin weit über die Namensänderung hinaus geht. Denn während der Schalter “/admin” nun auf Ihrem Windows Server 2003 eine Konsolensitzung öffnet, ist das Verhalten bei einer Verbindung zu einem Windows Server 2008 gänzlich anders. Hier ist es Ihnen nicht mehr möglich, sich mit der sogenannten 0-Sitzung (der Konsolensitzung) des Servers zu verbinden.

Im Windows Server 2003 war dies noch als zusätzliche dritte Sitzung möglich, neben den beiden normalen Sitzungen (mit den zwei enthaltenen Zugriffslizenzen). Beim Server 2008 ist dies nicht mehr der Fall, wodurch Sie nur noch die zwei enthaltenen Zugriffslizenzen nutzen können. Eine Ausnahme hat Microsoft als Überbleibsel des “/console”-Schalters jedoch belassen: Haben Sie für Ihren Windows Server 2008 die Rolle “Terminaldienste” aktiviert, verschlingt Ihre Sitzung, die Sie mit dem Schalter “/admin” öffnen, keine Zugriffslizenz.

Der Schalter “/admin” deaktiviert beim Zugriff auf Ihren Windows Server 2008 nun lediglich Funktionen, die bei administrativen Arbeiten nicht benötigt werden. Hierunter fällt beispielsweise das neue EasyPrint, das die Druckernutzung bei der Arbeit in Terminal Server-Sitzungen für Ihre Mitarbeiter erheblich vereinfacht. 

Eine detaillierte Beschreibung zu der Änderung im RDP erhalten Sie auch direkt bei Microsoft. Warum Microsoft den Schalter “/admin” bei Verbindungen zum Windows Server 2003 für die Konsolensitzung missbraucht und nicht den Schalter “/console” hierfür belassen hat, bleibt aber auch in Microsofts Beschreibung ungeklärt.

Neuer Schalter im Remote Desktop Client: So öffnen Sie ab sofort die Konsolensitzung

18. Juni 2008

Nach der Installation des aktuellen Remote Desktop Clients klagen unsere Leser häufig darüber, dass sie nicht mehr die Möglichkeit haben, über den Schalter “/console” die Konsolensitzung eines Rechners zu öffnen.

In den bisherigen Versionen des Remote Desktop Clients diente der Schalter “/console” dazu, sich mit der Konsolensitzung des entfernten Rechners zu verbinden, anstatt eine weitere Sitzung zu öffnen.

Die allgemeine Verwirrung ist kein Wunder, denn Microsoft hat einfach den Namen des Parameters geändert, jedoch die Hilfedateien nicht entsprechend aktualisiert. Über die Taste [F1] suchen Sie vergeblich nach Hilfe. Die veralteten Informationen nennen Ihnen weiterhin den Schalter “/console” für das Öffnen einer Konsolensitzung.

Hilfe des Terminal Services-Clients mit /console anstatt /admin

Microsoft hat den Schalter „/console“ bei der neuen Version des Remote Desktop Clients umbenannt. Sie müssen nun den Parameter „/admin“ nutzen. Der neue Client (aktuelle Version ist 6.1) ist in Windows Vista und ins Service Pack 3 von Windows XP integriert. Sie können Ihn aber ebenso separat über Microsofts Download-Portal herunterladen.

Übrigens: Mit “Start” -> “Ausführen” -> “mstsc /?” bekommen Sie die möglichen Parameter angezeigt. Diese Auflistung kommt direkt aus dem Programm und ist unabhängig von den Informationen in der Hilfe. Hier finden Sie auch den richtigen Schalter für die Konsolensitzung.

 mstsc-Hilfe

Falsche Verknüpfungen verhindern: So schalten Sie die automatische Zielsuche für Verknüpfungen unter Windows ab

13. Juni 2008

Gestern hat ein Leser mir über ein seltsames Phänomen berichtet: In seinem Unternehmen zeigen manchmal auf einigen Clientrechnern Verknüpfungen plötzlich aus ungeklärten Gründen auf eine andere Version der Datei auf einem Server liegenden Zieldatei der Verknüpfung. Die Benutzer hatten das Ziel der Verknüpfung jedoch angeblich nicht manuell geändert.

Das Problem lag hierbei darin, dass Windows automatisch versucht, das Ziel zu einer Verknüpfung zu finden, wenn die Datei nicht zur Verfügung steht. Hier gilt wirklich der altbekannte Spruch: “It’s not a bug, it’s a feature”. Das Verhalten ist vollkommen beabsichtigt. Die Verknüpfungen sollen damit automatisch repariert werden, wenn die Zieldatei verschoben wurde.

Bedacht ist bei dieser Funktion jedoch nicht, dass auch vollkommen identische Dateien nicht unbedingt die gleiche Bedeutung haben müssen. Als ich selber vor knapp über einem Jahr mit Problem konfrontiert war, öffnte sich auf einigen Clients in einem Unternehmen eines Tages die Testumgebung des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) anstelle des Produktivsystems. Die Datei zum Starten der Testumgebung war in diesem Fall 1 zu 1 identisch mit der Startdatei für das Produktivsystem. Allerdings teilte dem Programm eine Konfigurationsdatei im Installationsverzeichnis die Datenquelle (entweder Test- oder Produktivdatenbank) mit. 

Das Problem tritt entweder auf, wenn die Zieldatei einer Verknüpfung kurzzeitig nicht erreichbar ist (z.B. bei einer Netzwerkunterbrechung, wenn die Zieldatei auf einem Server liegt), oder wenn die Zieldatei der Verknüpfung verschoben oder gelöscht wurde.

Selbstverständlich können Sie die automatische Suche nach dem Verknüpfungsziel unter Windows deaktivieren. Hierzu nutzen Sie in der Registrierung den Schlüssel “HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\Explorer\”, unter dem Sie einen DWORD-Wert namens “NoResolveSearch” erstellen. Geben Sie diesem anschließend den Wert “1″.

Der große Haken daran: Die Einstellung muss für jeden Benutzer auf jedem Rechner vorgenommen werden, auf dem er arbeitet. Sie sollten den Eintrag also entweder durch ein Script oder mit einer selbsterstellten administrativen Vorlage über die Gruppenrichtlinien setzen.

Gratis eBook von Microsoft: Frischen Sie Ihr Wissen über TCP/IP in Windows Netzwerken auf

7. Juni 2008

Als Netzwerkadministrator haben Sie sicher umfangreiches Wissen im Bereich der Netzwerkprotokolle. Mit den TCP/IP Fundamentals for Microsoft Windows stellt Microsoft Ihnen ein 559 Seiten starkes eBook als PDF zur Verfügung, mit dem Sie Ihr Wissen auffrischen und erweitern können.

Neben den allgemeinen Grundlagen erhalten Sie anhand der Beispiele einen Einblick darin, wie Windows sich im Ihrem Netzwerk verhält. Beispielsweise sehen Sie, wie Verbindungen zwischen den Computern aufgebaut werden oder wie genau Windows für das Auflösen von Computernamen zu IP-Adressen vorgeht.

Auch für angehende Netzwerkadministratoren ist dieses Dokument extrem hilfreich, denn ohne die fundamentalen Grundkenntnisse im Netzwerkbereich werden Sie immer wieder auf Probleme in Ihrem Netzwerk treffen, die Sie nicht nachvollziehen und somit auch nicht lösen können.

Große Featureübersicht: Laden Sie sich die Poster zum Windows Server 2008 herunter

6. Juni 2008

Die extrem übersichtlichen Poster mit den Komponenten des Windows Server 2008, die in den USA bereits im Technet Magazin enthalten waren, stellt Microsoft als PDF-Dateien online zum Download bereit.

Die beiden Poster, eins speziell zu den Active Directory-Komponenten und eins zu den wichtigsten neuen Features im Windows Server 2008, schmücken mittlerweile auch in unserer Redaktion die Wand. :-)

Poster Windows Server 2008

Falls Sie keinen Plotter für den Ausdruck in Übergröße zur Hand haben, unterteilen Sie das Poster einfach und drucken Sie je Feature eine DIN A4- oder DIN A3-Seite. So haben wir zumindest bei uns die Poster schnell und übersichtlich an die Wand bekommen ;-)

Virtueller Windows Server 2008 auf Deutsch: Profitieren Sie von Windows Server 2008 und SQL Server 2005

5. Juni 2008

Nachdem ich bisher nur englischsprachige virtuelle Testumgebungen vorstellen konnte, die Microsoft als VHD-Dateien bereits vorkonfiguriert ausliefert, habe ich nun endlich auch eine Version auf Deutsch entdeckt.

Diese virtuelle Maschine enthält neben dem fertig eingerichteten Windows Server 2008 Enterprise Edition einen  SQL Server 2005. Zudem sind die Komponenten des Visual Studio 2005 vorhanden, die Sie in Kombination mit dem SQL Server 2005 nutzen könne, z.B. die Analysis Services und die Integration Services.

Obwohl die Maschine ursprünglich für Entwickler ausgelegt ist, bietet Sie Ihnen als Administrator die Möglichkeit, einen vorinstallierten Windows Server 2008 auf Deutsch zu nutzen.  :-)

Planen Sie auf Ihrem Rechner genug Platz für die virtuelle Testumgebung ein. Die knapp über 3,5 GB gepackten Download-Daten der virtuellen Maschine wachsen nach dem Entpacken nämlich auf ca. 10 GB an.

Übrigens: Das Passwort ist auf “pass2word1″ voreingestellt. ;-)

Virtuelle Windows Server 2008 für Ihre Testumgebung: Microsoft veröffentlicht fertig installierte Systeme

4. Juni 2008

Microsoft bietet Ihnen zum Evaluieren von Windows Server 2008 oder als fertigen Testserver für Ihr Netzwerk nun den Windows Server 2008 als vorinstalliertes System zum Download an.

Die virtuellen Maschinen stehen Ihnen hierbei sowohl für den Virtual Server 2005 als auch für die neue Virtualisierungstechnologie Hyper-V zur Verfügung.

Leider kam die Veröffentlichung für unsere Redaktion ein paar Wochen zu spät. Für unsere Sonderausgabe zum  Windows Server 2008, die Sie zusammen mit der Juni-Ausgabe von “Windows Server praxisnah einrichten und administrieren” erhalten,  haben wir unzählige Windows Server 2008 in allen Varianten aufgesetzt oder von 2003 Servern migriert. Zusätzlich haben wir natürlich die Erfahrungen aus unseren bisherigen Praxisprojekten einfließen lassen und bieten Ihnen somit jede Menge Know-How zum Windows Server 2008. Ich freue mich natürlich auch auf Ihr Feedback zu der Ausgabe :-)

Die virtuellen Systeme stehen übrigens sowohl als normale Enterprise Edition als auch in der Server Core-Installation zur Verfügung. Besonders die neue Server Core-Variante vom Windows Server 2008 testen Sie somit ohne viel Aufwand. :-)

Server Core

Sie können die Virtual Server 2005-Images auch mit Virtual PC 2007 (am besten mit installiertem SP1) nutzen.

Wie bei den meisten vorinstallierten virtuellen Umgebungen von Microsoft, ist das Angebot nur vollständig auf Englisch erhältlich.

Das Wichtigste zum Schluss: Als Passwort verwendet Microsoft hier wieder sein beliebtes Standardpasswort “pass@word1″ für den Administrator Account. Beachten Sie hierbei, dass das englische Tastaturlayout eingestellt ist und Sie somit das ’@'-Zeichen über die Tastenkombination [SHIFT] + [2] erzeugen.



https://order.vanager.com/bestellvorgang/click.php?id=19