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Archiv der Kategorie ‘Verzeichnisse und Freigaben‘

Kostenlose Dateisynchronisation mit SyncToy

Samstag, den 5. April 2008

Am Freitagnachmittag bat mich ein Leser um Hilfe bei der Erstellung eines Scripts, mit dem Script er Verzeichnisse in seinem Netzwerk per Doppelklick synchronisieren wollte.

Ich habe ihm vorgeschlagen, statt einem eigenen Script doch das kostenlos erhältliche Programm SyncToy zu verwenden. Heute Abend habe ich ein sehr positives Feedback erhalten, alles läuft zur besten Zufriedenheit.

SyncToy setze ich selber z.B. dann ein, wenn die Daten nicht über eine Freigabe zur Verfügung gestellt werden, die Verwendung von Offlinedateien nicht gewünscht wird oder der Datenabgleich nur in eine Richtung erfolgen soll.

Installation und Einrichtung der Synchronisation sind schnell erledigt :-)

Nachdem Sie SyncToy installiert haben, legen Sie ein neues „Folder Pair“ an („Create new folder pair“). Dann wählen Sie die beiden Verzeichnisse aus, die Sie miteinander synchronisieren möchten. Schließlich legen Sie noch die Synchronisationsart fest.

Hier können Sie aus fünf verschiedenen Möglichkeiten wählen. So ist es z.B. möglich, neue Dateien nur in eine Richtung zu kopieren oder das Löschen von Dateien bei der Synchronisierung zu ignorieren.

Wenn Sie z. B. Ihre Datenbestände auf Notebook und PC abgleichen möchten, wählen Sie die Methode „Synchronize“.

SyncToy

Sobald Sie ein Profil eingerichtet haben, klicken Sie auf „Preview“, um in einem Testlauf zu sehen, welche Dateien und Verzeichnisse kopiert oder gelöscht werden. Wirksam wird die Synchronisation erst, wenn Sie diese mit „Run“ starten.

Netzwerkfreigaben verstecken: Machen Sie den Inhalt Ihrer Freigaben nur für Benutzer mit Berechtigungen sichtbar

Sonntag, den 30. März 2008

Beim Zugriff auf Ihren Dateiserver sehen die Benutzer Ihres Netzwerks alle Freigabeinhalte, unabhängig davon, ob sie Zugriffsberechtigungen hierfür haben oder nicht.

Ein einfacher Weg, um dies zu ändern und z.B. den Anwendern die Suche nach den richtigen Daten somit zu vereinfachen, ist das Verbergen aller Daten, auf die der Benutzer keinen Zugriff hat.

Der Windows Server 2008 bietet hier von Haus aus eine Lösung: Access-based Enumeration (ABE) ist hier als Feature direkt integriert. Aber auch unter dem Windows Server 2003 ab Service Pack 1 steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, Freigabeinhalte nur für Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen sichtbar zu machen.

Um die Funktion nachzurüsten, laden Sie sich zunächst direkt bei Microsoft die Erweiterung für ABE herunter. Nach der Installation öffnen Sie die Eigenschaften einer Freigabe und wechseln Sie zum neuen Register “Access-based Enumeration”. Hier aktivieren Sie die ABE nun für einzelne oder für alle Freigaben auf Ihrem Server.

Access Based Enumeration

Sobald die Einstellung aktiviert ist und Sie dies über “OK” oder “Übernehmen” bestätigt haben, sind die Ordnerinhalte beim Zugriff über die Freigabe nur noch für Benutzer sichtbar, die entsprechende Zugriffsberechtigungen darauf haben.

P.S.: In der April-Ausgabe von “Windows Server” zeigt unsere Redaktion Ihnen übrigens weitere Schritte, mit denen Sie Ihren Dateiserver absichern und härten. :-)

Verzeichnisse aus severgespeicherten Profilen ausschließen

Montag, den 22. Oktober 2007

Servergespeicherte Profile können den Benutzern die Arbeit enorm erleichtern. Allerdings sollten nicht alle Daten einfach in dem servergespeicherten Profil abgelegt werden, da das Datenaufkommen sonst zu groß wäre. In der Standardkonfiguration sind deshalb bereits die Ordner „Verlauf”, „Lokale Einstellungen”, „Temp” und „Temporäre Internetdateien” des Benutzerprofils von der serverseitigen Speicherung ausgeschlossen.

Ein Leser fragte mich nun, ob man selber Einfluss darauf nehmen kann, welche Ordner aus den serverseitigen Profilen ausgeschlossen sind.

In Windows-Netzwerken führt der komfortabelste Weg über die Gruppenrichtlinien. Unter „Benutzerkonfiguration” -> „Administrative Vorlagen” -> „System” -> „Benutzerprofile” -> „Verzeichnisse aus servergespeichertem Profil ausschließen” müssen einfach die entsprechenden Ordner eingetragen werden.

Für servergespeicherte Profile sollte ruhig ein eigenes GPO (Gruppenrichtlinienobjekt) angelegt und mit den entsprechenden OUs (Organisationseinheiten) verknüpft werden, in denen sich die Benutzer befinden, die servergespeicherte Profile nutzen sollen.

Dateien können nicht auf Netzwerkfreigabe gespeichert werden

Freitag, den 21. September 2007

Beim Speichern neuer Dateien auf einer Netzwerkfreigabe erhielt ein Leser ständig die Meldung, dass kein Speicherplatz vorhanden ist. Auf der Serverpartition ist aber ausreichend Platz vorhanden gewesen.

Die Speicherplatzlimitierung („Kontingente”) des Servers hatten wir schnell als Übeltäter ausgemacht. Hier war für das entsprechende Laufwerk ein viel zu geringer Wert angegeben, da in der Vergangenheit hier erheblich kleinere Dateien abgelegt wurden.

Die Konfiguration der Kontingente erreichen Sie durch die Eigenschaften der Partition (Menüpunkt „Eigenschaften” beim Anklicken der Partition im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste) auf dem Reiter „Kontingent”.

Kontingente sollten immer dokumentiert und regelmäßig kontrolliert werden. Ansonsten ist diese Beschränkung schnell übersehen, wenn der Server einen zusätzlichen Zweck (hier Speicherung von Mediendaten für die Marketingabteilung) bekommt.

Alle Freigaben eines Servers anzeigen

Mittwoch, den 4. Juli 2007

Heute schrieb mich erneut ein Leser an. Er wollte sich alle freigegeben Verzeichnisse seines Servers anzeigen lassen. Dadurch, dass auf seinem Server viele Unterordner freigegeben sind, hatte er den Überblick verloren.

Die Lösung für dieses Problem liegt in der Computerverwaltung, die unter „Systemsteuerung” -> „Verwaltung” -> „Computerverwaltung” zu finden ist. Unterhalb des Bereiches „System” gibt es den Punkt „Freigegebene Ordner”, in dem unter „Freigaben” eine Liste aller Freigaben angezeigt wird.

Alle Freigaben eines Servers auflisten

 

Hier können auch alle aktuellen Client-Zugriffe auf die Freigaben eingesehen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, aktuelle Client-Sitzungen zu sehen und deren geöffnete Dateien aufzulisten. Beides kann über das Kontextmenü der rechten Maustaste beendet bzw. geschlossen werden. Über die Kommandozeile des Rechners kann eine Liste mit dem Befehl „net share” angezeigt werden.

Wenn nur alles so einfach wäre :-)

Informationen über entfernte PCs abfragen

Mittwoch, den 16. Mai 2007

Das Problem kennt jeder Administrator: von einem System im Netzwerk werden Informationen benötigt, z.B. die MAC-Adresse, die Größe des eingebauten Arbeitsspeichers oder einfach das installierte Betriebssystem.

AdvancedRemoteInfo ist hier der optimale Helfer. Es liefert zu den Windows-Betriebssystemen NT, 2000 und XP detallierte Informationen über:

  • BIOS und Hardware
  • Aktuell laufende Prozesse
  • Instellierte Dienste und deren Status
  • Laufwerke und deren Speicherplatzbelegung
  • Installierte Software
  • Freigaben

Die wichtigsten Informationen sind so immer auf einen Blick verfügbar.

Durch den Batch-Betrieb können Informationen zu mehreren Rechnern abgerufen werden. In kleinen Netzwerken kann so z.B. schnell eine Inventarisierung stattfinden oder festgestellt werden, welche Arbeitsplätze die schwächsten Rechner haben, um diese austauschen zu können.

Nach dem Start des Programms müssen Zugangsdaten eingegeben werden, mit denen sich das Programm per RPC an den entfernten Rechnern anmelden kann. In Domänenumgebungen wäre dies z.B. ein Mitglied der Gruppe „Administratoren”.



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