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Archiv der Kategorie ‘Server-Verwaltung‘

Port für Remote Desktopverbindung ändern

Dienstag, den 18. Dezember 2007

Im Normalfall ist der Port für die Remote-Desktopverbindung 3389. Allerdings kann es diverse Gründe geben, diese Einstellung zu ändern. Zum Beispiel damit Angreifer nicht so einfach herausfinden, dass über Remote Desktop auf den Computer zugegriffen werden kann. Auf seinem Heim-PC hat einer unserer Leser diesen Dienst aktiviert und möchte den Port ändern.

Die Einstellung befindet sich hierfür in der Registrierung unter „HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Control/
TerminalServer/WinStations/RDP-TCP/”
. Hier kann unter dem Schlüssel „PortNumber” ein Port angegeben werden. Allerdings sollte die Darstellungsweise vorher auf „Dezimal” umgestellt werden, damit auch der gewünschte Port genutzt wird.

Für die Verbindung muss fortan zusätzlich zu dem Servernamen und der IP-Adresse der oben angegebene Port mit einem Doppelpunkt getrennt angegeben werden, zum Beispiel MeinPC:4433.

Exchange-Spamfilter ignoriert Benutzerdefinierte Einträge

Montag, den 12. November 2007

Der Intelligente Nachrichten Filter (Intelligent Message Filter, IMF) ist seit dem Service Pack 2 in Exchange 2003 integriert. In dem Installationsverzeichnis von Exchange 2003 befinden sich unter dem Pfad „bin” -> „MSCFv2” die Dateien des Filters. Hier kann vom Administrator eine XML-Datei angelegt werden, die durch ihre Einträge die Filterung der E-Mails beeinflusst.

Die Berechnung des SCLs (Spam Confidence Level), anhand dessen der IMF E-Mails als Spam einordnet, kann so gezielt für Betreffzeilen oder Schlagworte in der E-Mail heraufgesetzt oder heruntergestuft werden.

Ein bekanntes Problem des IMF tritt bei der Aktualisierung auf. Die oben erwähnt XML-Datei namens „MSExchange.UceContentFilter.XML” wird gewöhnlich direkt unter „bin” -> „MSCFv2” angelegt. Nach einem Update der Filterregeln, z.B. durch die automatischen Updates von Microsoft, wird allerdings ein Unterordner mit der jeweiligen Versionsnummer als Namen angelegt. Die aktuellen Dateien befinden sich nun in diesem Ordner, die XML-Datei mit den benutzerdefinierten Einträgen wird allerdings nicht automatisch hineinkopiert und fortan einfach ignoriert.

Damit die „MSExchange.UceContentFilter.XML” wieder vom IMF bearbeitet wird, muss sie nach jedem Update in das Verzeichnis unterhalb von „bin” -> „MSCFv2” mit der höchsten Versionsnummer kopiert werden.

Wenn ich es nicht in unserem eigenen Netzwerk erlebt hätte, würde ich es auch nicht glauben…

Lizenzschlüssel für Windows Server 2003 ändern

Mittwoch, den 12. September 2007

Nach dem Kauf von gebrauchten Windows Server 2003- und Windows XP-Systemen wollte ein Leser gerne die Lizenzschlüssel in den Betriebssystemen ohne Neuinstallation ändern.

Für Windows XP stellt Microsoft das Windows Product Key Update Tool zur Verfügung, um den Lizenzkey einfach zu ändern.
Unter Windows Server 2003 kann hingegen nur der Schlüssel einer Volumen-Lizenz geändert werden, nicht aber der einer herkömmlichen Kauflizenz.

Lizenzschlüssel ändern

Für Volumen-Lizenzen funktioniert die Änderung in zwei Schritten:

  1. Im Registrierungs-Editor muss unter dem Pfad „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\Current Version\WPAEvents” der Wert des Schlüssels „OOBETimer” auf einen beliebigen Wert geändert werden, wodurch die vorherige Aktivierung ungültig wird.
  2. Nun wird die Windows-Aktivierung über den Befehl „%systemroot%\system32\oobe\msoobe.exe /a” aufgerufen und die telefonische Aktivierung ausgewählt, danach folgt „Weiter” -> „Product Key ändern”.

Für die Aktivierung des neuen Lizenzschlüssels wird „später erinnern” genutzt und der PC neu gestartet.

Dokumentation des Herunterfahrens ausschalten

Montag, den 13. August 2007

Auf einem Testserver in seiner Domäne wollte ein Leser den Eingabedialog beim Herunterfahren und Neustarten des Servers deaktivieren. Seinen Testserver startet er oft neu und möchte nicht jedes Mal einen Grund hierfür angeben müssen.

In einer Domänenumgebung regelt man diese Einstellung über die Gruppenrichtlinien.

Unter „Computerkonfiguration” -> „Administrative Vorlagen” -> „System” -> „Ereignisprotokollierung beim Herunterfahren anzeigen” kann die Option deaktiviert werden.

Auf einem Produktivsystem sollte man die Option zur Dokumentation von Änderungen und Rechtfertigung von Ausfallzeiten auf jeden Fall
aktiviert lassen.
Es könnte einem mal den Hals retten, wenn man seinem Chef auch noch nach 2 Monaten einen guten Grund nennen kann ;-)

Alle Freigaben eines Servers anzeigen

Mittwoch, den 4. Juli 2007

Heute schrieb mich erneut ein Leser an. Er wollte sich alle freigegeben Verzeichnisse seines Servers anzeigen lassen. Dadurch, dass auf seinem Server viele Unterordner freigegeben sind, hatte er den Überblick verloren.

Die Lösung für dieses Problem liegt in der Computerverwaltung, die unter „Systemsteuerung” -> „Verwaltung” -> „Computerverwaltung” zu finden ist. Unterhalb des Bereiches „System” gibt es den Punkt „Freigegebene Ordner”, in dem unter „Freigaben” eine Liste aller Freigaben angezeigt wird.

Alle Freigaben eines Servers auflisten

 

Hier können auch alle aktuellen Client-Zugriffe auf die Freigaben eingesehen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, aktuelle Client-Sitzungen zu sehen und deren geöffnete Dateien aufzulisten. Beides kann über das Kontextmenü der rechten Maustaste beendet bzw. geschlossen werden. Über die Kommandozeile des Rechners kann eine Liste mit dem Befehl „net share” angezeigt werden.

Wenn nur alles so einfach wäre :-)

Kommandozeile über das Kontextmenü

Dienstag, den 12. Juni 2007

Ein Leser, der viele Aufgaben über die Kommandozeile erledigt, wollte gerne die Kommandozeile vorbelegt mit dem aktuellen Pfad im Explorer öffnen können.

Ich habe ihm empfohlen, im Kontextmenü der Maus einen Menüpunkt für die Kommandozeile hinzuzufügen. So kann er mit einem Rechtsklick auf einen Ordner die Kommandozeile mit dem entsprechenden Pfad öffnen.

Im Explorer kann unter „Extras” -> „Ordneroptionen” unter „Dateitypen” der Typ „Ordner” ausgewählt werden. Über die Schaltfläche „Neu…” gelangt man zu einem Eingabedialog, indem unter „Vorgang” ein beliebiger Name (z.B. „Kommandozeile”) und unter „Anwendung” der Befehl „CMD.EXE /k CD “%1″ ” eingegeben wird.

Nach dem Schließen des Fensters ist im Kontextmenü der neue Befehl vorhanden. Mit einem Rechtsklick auf einen Ordner und der Auswahl des neuen Befehls wird nun die Konsole geöffnet.

Kommandozeile im aktuellen Verzeichnis öffnen



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