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Archiv der Kategorie ‘Client-Konfiguration‘

Kostenloser Microsoft-Support bei der Installation von Vista SP1: Für mich eine große Enttäuschung

Dienstag, den 1. April 2008

Mein Support-Test bei Microsoft, mit dem ich die kostenlose Unterstützung bei Problemen in Verbindung mit der Installation von Service Pack 1 unter Windows Vista testen wollte, hat mich schwer enttäuscht.

Zwar habe ich, wie versprochen, innerhalb von 8 Arbeitsstunden eine Antwort erhalten (wenn ich davon ausgehe, dass der Microsoft-Support ab 08:30 arbeitet), jedoch handelte es sich nur um eine automatisch erzeugte E-Mail:

Sehr geehrter Herr Schwarze,

vielen Dank fuer Ihre Anfrage, die wir unter der Bearbeitungsnummer […] aufgenommen haben.

Wir werden schnellstmoeglich mit Ihnen weiteren Kontakt aufnehmen.

Mit freundlichen Gruessen

Microsoft Product Support Services

Danach kam bisher keine weitere Reaktion. Schade, wie ich finde. :-(

Falls Sie auch Erfahrungen mit dem Angebot von Microsoft gemacht haben (hoffentlich bessere), teilen Sie mir diese bitte mit. Mich würde wirklich interessieren, ob sich hinter der Aktion nur ein Marketing-Gag verbirgt, oder der Support einfach mit der großen Anzahl der Anfragen überlastet ist.

Mich wundert, dass Microsoft in der automatischen Antwort nicht auf eine Seite mit Lösungen für Standardprobleme hinweist und so wenigstens dem Kunden Unterstützung dabei gibt, sich selber mit der Problemlösung zu beschäftigen.

Eins ist klar: Bei richtigen Supportanfragen werden die Kunden nicht so geduldig sein, sondern ihrem Supportfall über die Telefon-Hotline Nachdruck verleihen.

Kostenloser Support-Segen von Microsoft: Wie Sie noch heute persönliche Beratung bei Problemen mit Service Pack 1 erhalten

Donnerstag, den 27. März 2008

“Da ist jemand fest entschlossen, die Benutzer alle auf Service Pack 1 zu bringen.”, sagte heute Mittag ein Kollege zu mir. Gemeint war das neue Angebot von Microsoft: Für Installationsprobleme mit dem aktuellen Service Pack 1 unter Windows Vista können Sie ab sofort kostenlos den Support von Microsoft nutzen:

Gratis Support für SP1

Das Angebot ist bis zum 18.03.2009 gültig. Anfragen per E-Mail kann jeder Stellen, die Reaktion (also zumindest eine Antwort mit Standardlösungen) erhalten Sie spätestens am nächsten Arbeitstag.

Vergessen Sie nicht, bei der Support-Anfrage in dem Drop-Down-Menü am unteren Rand des Formulars “Windows Vista” auszuwählen, damit Ihre Anfrage auch sofort richtig (zu den kostenlosen Anfragen) zugeordnet werden kann. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und optional Ihre Telefonnummer an. Schon ist die Supportanfrage gestartet.

Vista SP1 Supportformular

Natürlich wollte ich dieses Angebot sofort für Sie testen. Ich habe deshalb heute um 22:00 Uhr eine Supportanfrage gestellt. Innerhalb weniger Minuten gab es eine automatische Rückmeldung per E-Mail, in der mir eine Antwort innerhalb von 8 Geschäftsstunden garantiert wird:

==============================BESTÄTIGUNG

==============================

Ihre Supportanfrage wurde erfolgreich an Microsoft gesandt.
Ein Microsoft Supportmitarbeiter wird sichinnerhalb der vereinbarten
Zeit mit Ihnen in Verbindung setzen.

==============================

ANFRAGE DETAILS

==============================

[...]

Schweregrad: Schweregrad C (niedrig)

[...]

Antwort innerhalb von: Innerhalb von acht Geschäftsstunden

==============================

Ich bin gespannt auf die Antwort :-)

Performance, Stabilität und Sicherheit? - Vista mit Service Pack 1

Dienstag, den 25. März 2008

“Was bringt mir Vista mit Service Pack 1?” und “Sollte ich mit der Installation noch warten?” sind wohl die häufigsten Fragen, die ich von Kunden und Freunden in den letzten Tagen zu hören bekomme. Obwohl keine großen Neuerungen versprochen wurden: Die Leute sind heiß auf Service Pack 1.

Das neue Service Pack bringt in erster Linie Stabilität und Performance und kann für 32 Bit (ca. 434 MB) oder 64 Bit (ca. 726 MB) direkt bei Microsoft heruntergeladen werden. Über die automatischen Updates, bei denen nur die für das System relevante Daten übertragen werden, fällt die Datenmenge mit ca. 70 MB (32 Bit) und ca. 130 MB (64 Bit) allerdings erheblich geringer aus. Das Service Pack wird in den automatischen Updates ubrigens nicht angezeigt, wenn Software installiert ist, zu der bereits Probleme in Kombination mit dem Service Pack bekannt sind.

Die wichtigsten neuen Features sind aus meiner Sicht die fogenden:

  • Alle vor SP1-Veröffentlichung erschienenen Sicherheitspatches sind enthalten
  • Bitlocker kann nun auch andere Partitionen als die Boot-Partition verschlüsseln
  • Die Verschlüsselung wird durch neue Methoden der Zufallszahl-Generierung verbessert
  • Bessere Unterstützung des “Hot-Patchings”, wodurch in Zukunft weniger Neustarts bei Updates nötig sind
  • Die Installation eines 64-Bit-Systems von einem 32-Bit-System, z.B. WinPE, ist nun möglich, wodurch in Unternehmensnetzwerken ab sofort ein Installations-Image für beide Versionen ausreicht

Weiterhin wurde an der Performance gefeilt, was sich besonders beim Booten, Herunterfahren und Kopiervorgängen bemerkbar macht. :-)

Installationszeit für Vista SP1

Diese Meldung ist übigens nur auf den ersten Blick lustig: Sie sollten für die Installation wirklich 1-2 Stunden einplanen…

Bei der Installation des Service Packs habe ich mehrere Stolptersteine ausgemacht, die Sie beachten sollten:

  • Es muss genügendFestplattenspeicher frei sein, der zumindest temporär genutzt wird:
    • 5,5 GB bei 32 Bit
    • 8 GB bei 64 Bit
    • “nur” 1,5 GB bei beiden Versionen, wenn die über die automatischen Updates installiert werden
  • Einige Treiber führen zu Problemen bei oder nach der Installation. Aktualisieren Sie diese Treiber. Eine Liste der problematischen Treiber gibt es bei Microsoft.
  • Auch Schutzsoftware, wie z.B. Virenscanner und Firewalls sollten Sie auf den neuesten Stand bringen. Da diese eng mit dem Betriebssystem zusammenarbeiten, können auch hier ansonsten Probleme entstehen.

Besonders bedauerlich für Unternehmen: “Slipstreaming” ist nicht vorgesehen!

Bisher war es z.B. bei Windows XP möglich, über den Parameter “/integrate” das Service Pack in eine vorhandene Installations-CD zu integrieren, um sich die nachträgliche Installation zu ersparen. Dies ist bei Vistas erstem Service Pack Microsoft vorbehalten. Zwar können Sie mit dem Parameter “-x” die .cap-Dateien extrahieren und z.B. über VLite in eine Installations-DVD einbinden, steht dann aber bei Problemen alleine dar - not supportet by Microsoft…

Vor der Verwendung des Service Packs auf Ihrem Produktivsystem, sollten Sie es auf einem identisch konfigurierten Testsystem, z.B. in einer virtuellen Machine, auf die Kompatibilität mit Ihrer restlichen Software prüfen.

Fazit: Vistas Service Pack lohnt sich alleine schon durch die Geschwindigkeitsvorteile. Wenn Sie vor der Installation die Stolperfallen beseitigen, steht dem erfolgreichen Einsatz des Service Packs nichts im Wege.

Serverseitiges Profil - Benutzer darf Konfiguration nicht ändern

Dienstag, den 26. Februar 2008

Für ein Konto, das seine Mitarbeiter nutzen können, ohne dass Veränderungen an den Profileinstellungen möglich sind, wünscht sich einer unserer Leser einen Lösungsvorschlag.

Hier gibt es einen einfachen Weg, da Microsoft dieses Szenario bereits vorgesehen hat. In dem serverseitigen Profil muss die Datei „NTUser.dat” in „NTUser.man” umbenannt werden. Sie wird ab sofort nicht mehr überschrieben. Da in der Datei alle Registrierungseinträge des Benutzers (also alles unterhalb von „HKEY_CURRENT_USER”) gespeichert sind, werden diese nun beim Neustart alle Einstelungen wieder zurückgesetzt.

Port für Remote Desktopverbindung ändern

Dienstag, den 18. Dezember 2007

Im Normalfall ist der Port für die Remote-Desktopverbindung 3389. Allerdings kann es diverse Gründe geben, diese Einstellung zu ändern. Zum Beispiel damit Angreifer nicht so einfach herausfinden, dass über Remote Desktop auf den Computer zugegriffen werden kann. Auf seinem Heim-PC hat einer unserer Leser diesen Dienst aktiviert und möchte den Port ändern.

Die Einstellung befindet sich hierfür in der Registrierung unter „HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Control/
TerminalServer/WinStations/RDP-TCP/”
. Hier kann unter dem Schlüssel „PortNumber” ein Port angegeben werden. Allerdings sollte die Darstellungsweise vorher auf „Dezimal” umgestellt werden, damit auch der gewünschte Port genutzt wird.

Für die Verbindung muss fortan zusätzlich zu dem Servernamen und der IP-Adresse der oben angegebene Port mit einem Doppelpunkt getrennt angegeben werden, zum Beispiel MeinPC:4433.

Wenn lokale Administratoren verschwinden…

Montag, den 10. Dezember 2007

Ein mysteriöses Problem beschäftigte einen unserer Leser in der letzten Woche. Er hat als Administrator eine vorhandene Windows-Domäne übernommen und ein Problem bei der Einrichtung von lokalen Administratoren auf den Clients: Nach einem Neustart waren die hinzugefügten Benutzer wieder aus der Gruppe der lokalen Administratoren verschwunden.

Für die Rechtevergabe gibt es in Windows-Domänen eine nützliche Hilfe: Die Gruppenrichtlinie „Eingeschränkte Gruppen” unter „Computerkonfiguration” -> „Windows-Einstellungen” -> „Sicherheitseinstellungen”. Hiermit lassen sich auf den Domänen-Computern Mitglieder zu den lokalen Benutzergruppen hinzufügen. Wird ein Domänen-Benutzerkonto nicht über diese Richtlinie gezielt in eine lokale Gruppe aufgenommen, ist sie automatisch nur Mitglied der Gruppe „Benutzer”.

Der Haken an der Sache folgt auf dem Fuße: Die Benutzerkonten, die in der Gruppenrichtlinie definiert werden, ergänzen die Mitglieder der lokalen Gruppen der Computer nicht, sie ersetzen sie. Hier fand sich auch die Ursache für das Problem unseres Lesers: Die lokalen Administratoren waren über die eingeschränkten Gruppen definiert. Alle lokal hinzugefügten Mitglieder der Gruppe wurden hierdurch wieder entfernt, sobald die Gruppenrichtlinie angewendet wurde (z.B. durch einen Neustart oder in den Standardeinstellungen nach ca. 90 Minuten).

Bei der Benutzung dieser Richtlinie sollte man übrigens immer darauf achten, seinen Domänenadministratoren nicht die lokalen Administrationsrechte auf den Clients zu entziehen ;-)

Keine PDF-Vorschau in Outlook 2007

Freitag, den 26. Oktober 2007

Outlook 2007 bringt viele neue Funktionen mit sich. So ist es zum Beispiel möglich, Anhänge direkt in der Vorschaufunktion zu betrachten.

Ein Leser hatte heute Morgen das Problem, dass diese Funktion in seinem Netzwerk nicht für PDF-Dokumente funktioniert.

  • Die Lösung des Rätsels war schnell gefunden: Der Adobe Reader unterstützt die neue Funktion erst ab der Version 8.1. Nach der Installation funktionierte alles bestens.

Berennfunktion von XP deaktivieren

Mittwoch, den 26. September 2007

Die integrierte Brennfunktion in Windows XP kann praktisch sein. In Unternehmen ist sie allerdings oft unerwünscht und so wollte ein Leser sie heute gerne deaktivieren. Am liebsten so, dass die Funktion in seiner gesamten Domäne deaktiviert ist.

In den Gruppenrichtlinien ist hierfür die Richtlinie „CD-Brennfunktion entfernen” unter „Benutzerkonfiguration” -> „Administrative Vorlagen” -> „Windows-Komponenten” -> „Windows Explorer” bereits vorhanden. Sie muss nur noch in einem Gruppenrichtlinien-Objekt aktiviert werden, das für die gesamte Domäne gilt. :-)

Registrierungsschlüssel mit .reg-Datei löschen

Freitag, den 22. Juni 2007

Hier mal ein praktischer Hinweis von einem Leser. Registrierungsschlüssel, die in eine .reg-Datei exportiert sind, können über einen Doppeklick hinzugefügt werden. Er wollte sie nun gerne genau so einfach löschen.

Das Ganze ist auch wirklich genau so einfach. Naja, sagen wir fast, denn man braucht ein Zeichen mehr ;-)

Man schreibt einfach ein Minus vor den Registrierungsschlüssel. Das Ganze sieht z.B. wie folgt aus:

„Windows Registry Editor Version 5.00”
[-HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\Kommandozeile\]

Allerdings ist Vorsicht geboten: Alle Unterschlüssel werden gleich mitgelöscht :-)

Kommandozeile über das Kontextmenü

Dienstag, den 12. Juni 2007

Ein Leser, der viele Aufgaben über die Kommandozeile erledigt, wollte gerne die Kommandozeile vorbelegt mit dem aktuellen Pfad im Explorer öffnen können.

Ich habe ihm empfohlen, im Kontextmenü der Maus einen Menüpunkt für die Kommandozeile hinzuzufügen. So kann er mit einem Rechtsklick auf einen Ordner die Kommandozeile mit dem entsprechenden Pfad öffnen.

Im Explorer kann unter „Extras” -> „Ordneroptionen” unter „Dateitypen” der Typ „Ordner” ausgewählt werden. Über die Schaltfläche „Neu…” gelangt man zu einem Eingabedialog, indem unter „Vorgang” ein beliebiger Name (z.B. „Kommandozeile”) und unter „Anwendung” der Befehl „CMD.EXE /k CD “%1″ ” eingegeben wird.

Nach dem Schließen des Fensters ist im Kontextmenü der neue Befehl vorhanden. Mit einem Rechtsklick auf einen Ordner und der Auswahl des neuen Befehls wird nun die Konsole geöffnet.

Kommandozeile im aktuellen Verzeichnis öffnen



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