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Archiv der Kategorie ‘Automatisierung und Scripting‘

E-Mails aus Scripten nutzen: So versenden Sie mit SendEMail Ihren Backupbericht automatisch

Donnerstag, den 17. April 2008

Als Administrator müssen Sie immer über den Zustand Ihrer Systeme informiert sein. Wenn Sie Wartungsaufgaben oder Backups mit Scripten automatisieren, bekommen Sie oft keine direkte Rückmeldung bei Fehlern.

Eine Lösung hierfür ist das Versenden von E-Mails direkt aus Ihrem Script. Hierfür eignet sich das Programm SendEMail.exe, das Sie mit Parametern aus Ihrem Script aufrufen. So versenden Ihre Scripte zukünftig automatisch Statusmeldungen.

Senden Sie sich z.B. jeden Abend Ihren Backupbericht nach dem Durchlauf des Backup-Scripts oder durch eine geplante Task zu.

Beachten Sie allerdings diese Besonderheit: Ein Leser, der SendEMail in seinem Script einsetzen wollte, bekam als Rückmeldung beim Versand über seine GMX- und 1&1-Adresse ständig einen Authentifizierungsfehler. Wir konnten feststellen, dass dieser bei der derzeit aktuellen Version 1.55 auftritt, bei der Version 1.52 jedoch nicht.

Die Vorherige Version steht auf der Herstellerseite ebenfalls zum Download bereit (sendEmail-v152.zip). Nutzen Sie diese, wenn Sie einen Authentifizierungsfehler erhalten, obwohl Benutzername und Passwort korrekt sind.

SendEMail

Abschließend noch die verwendete Syntax von SendEMail: c:\sendemail.exe -f <SENDER> -t <EMPFÄNGER> -u <BETREFF> -m <TEXT> -s <SMTP-SERVER> -xu <BENUTZERNAME> -xp <PASSWORT> -a <ANHANG>

Durch die Eingabe von sendemail.exe –help bekommen Sie alle Parameter angezeigt, unter anderem auch die zur Festlegung des Nachrichtenformats und zur Verwendung von TLS (Transport Layer Security).

Viel Erfolg beim Einsatz :-)

Finden Sie alle aktiven Netzwerkgeräte mit dem MAC Scanner

Dienstag, den 15. April 2008

Heute bin ich von einem Kollegen gefragt worden, wie er sich in einem unbekannten Netzwerk schnell eine Übersicht über die Computer verschaffen kann, die aktuell aktiv sind. Ich habe ihm den MAC Scanner von Colasoft gezeigt, den ich für solche Fälle auf meinem Notebook installiert habe.

Hiermit bekommen Sie eine Liste von Hostnamen, Herstellern, IP- und MAC-Adressen der aktuell aktiven Netzwerkgeräte.

MAC Scanner

Nachdem Sie ein Subnetz ausgewählt haben, testet das Programm einfach alle IP-Adressen in diesem Subnetz der Reihe nach über ARP-Anfragen. Ist ein Gerät (sei es nun ein Drucker, Switch oder PC oder sonst ein Netzwerkgerät) mit der entsprechenden IP-Adresse erreichbar, wird es in der Ergebnisliste hinzugefügt.

Das Programm verfügt übrigens auch über eine Exportfunktion in Text- oder CSV-Dateien. Hierdurch erstellen Sie schnell eine Liste für die Weiterbearbeitung in Excel.

In kleineren Unternehmen habe ich das Tool bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt, um vor einem Serverneustart festzustellen, welche Systeme noch online sind. Das schont die Turnschuhe ;-)

Erkundigen Sie sich allerdings vor dem Einsatz, ob ein Intrusion Detection System (IDS) das Netzwerk überwacht. Eine solche Häufung an ARP-Anfragen kann hier schnell zu einem Alarm führen.

.search-ms: Mit vordefinierten Sucheinstellungen sparen Sie Konfigurationszeit bei wiederkehrender Suche

Sonntag, den 6. April 2008

Egal ob als Administrator oder Benutzer – im Alltag müssen Sie immer wieder unter bestimmten Kriterien nach Dateien auf Ihrem File-Server oder lokalen PC suchen. Dabei ist es einfach nur nervig, dass man jedesmal die Suchkriterien neu einstellen müssen.

Ich lege neben dem Suchstichwort z.B. häufig noch die relevanten Such-Orte, Dateitypen und ein Datumsintervall fest, in dem die Datei zuletzt geändert wurde.

Unter Windows Vista ist mir jetzt eine interessante Funktion aufgefallen: „Suche speichern“. Im Suchdialog können Sie damit ihre Sucheinstellungen in einer Datei speichern. Mit einem Doppelklick auf diese Datei veranlassen Sie dann die Suche.

Sucheinstellungen unter Vista speichern

Die so erzeugte Datei ist übrigens vom Typ “.search-ms“.
Es handelt sich hierbei um eine XML-Datei, die im Saved Serch File Format (SSFF) gespeichert ist. Damit können Sie beliebige Suchabfragen vorkonfigurieren. Ein Blick in die von uns erzeugte Datei sieht beispielsweise wie folgt aus:

Beispieldatei im Saved Serch File-Format

In der Abbildung sehen Sie beispielsweise, dass die Suche das Stichwort „Angebot“ im Such-Ort „d:\“ beinhaltet.
Als Administrator können Sie die Datei sogar mit Scripten dynamisch erzeugen und so vorkonfigurierte Such-Möglichkeiten an Benutzer im Netzwerk verteilen. Alle Details zur Syntax finden Sie im Microsoft Developer Network.

Kostenlose Dateisynchronisation mit SyncToy

Samstag, den 5. April 2008

Am Freitagnachmittag bat mich ein Leser um Hilfe bei der Erstellung eines Scripts, mit dem Script er Verzeichnisse in seinem Netzwerk per Doppelklick synchronisieren wollte.

Ich habe ihm vorgeschlagen, statt einem eigenen Script doch das kostenlos erhältliche Programm SyncToy zu verwenden. Heute Abend habe ich ein sehr positives Feedback erhalten, alles läuft zur besten Zufriedenheit.

SyncToy setze ich selber z.B. dann ein, wenn die Daten nicht über eine Freigabe zur Verfügung gestellt werden, die Verwendung von Offlinedateien nicht gewünscht wird oder der Datenabgleich nur in eine Richtung erfolgen soll.

Installation und Einrichtung der Synchronisation sind schnell erledigt :-)

Nachdem Sie SyncToy installiert haben, legen Sie ein neues „Folder Pair“ an („Create new folder pair“). Dann wählen Sie die beiden Verzeichnisse aus, die Sie miteinander synchronisieren möchten. Schließlich legen Sie noch die Synchronisationsart fest.

Hier können Sie aus fünf verschiedenen Möglichkeiten wählen. So ist es z.B. möglich, neue Dateien nur in eine Richtung zu kopieren oder das Löschen von Dateien bei der Synchronisierung zu ignorieren.

Wenn Sie z. B. Ihre Datenbestände auf Notebook und PC abgleichen möchten, wählen Sie die Methode „Synchronize“.

SyncToy

Sobald Sie ein Profil eingerichtet haben, klicken Sie auf „Preview“, um in einem Testlauf zu sehen, welche Dateien und Verzeichnisse kopiert oder gelöscht werden. Wirksam wird die Synchronisation erst, wenn Sie diese mit „Run“ starten.

So lesen Sie die Produktschlüssel Ihrer Microsoft-Programme aus

Donnerstag, den 3. April 2008

Heute Morgen wollte ein Leser gerne einen Windows Server 2003 neu installieren, zu dem ihm der Lizenzschlüssel nicht mehr vorlag. Zwar ist mir das bei einem Server bisher noch nicht passiert, aber wie jeder Administrator kenne ich auch die Suche nach dem passenden Produktschlüssel.

Ob Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 oder Windows Server 2008: Egal welchen Produktschlüssel Sie auslesen wollen, das Tool ProduKey hilft Ihnen.

ProduKey um MS-Produktschlüssel auszulesen

Es listet die Produktschlüssel des Betriebssystems und zusätzlich die Produktschlüssel von Office, dem Exchange Server und dem SQL Server auf, wenn diese vorhanden sind. Zudem existiert ein HTML-Export, mit dem Sie Ihre Lizenzschlüssel sichern können. Das Auslesen der Produktschlüssel erledigen Sie somit einfach per Mausklick.

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen die Lizenzschlüssel zentral zu Archivieren, damit ich diese auch bei einem Festplattencrash der Systeme noch griffbereit habe.

Nutzen Sie ProduKey über die Kommandozeile, um das Auslesen für Ihr Netzwerk zu automatisieren. Die Ergebnisse exportieren Sie einfach in HTML-, XML-, CSV- oder Textdateien.

Über “ProduKey.exe /remoteall /shtml <DATEINAME>.html” lesen Sie alle Produktschlüssel im Netzwerk aus und schreiben sie in eine HTML-Datei im aktuellen Verzeichnis. Mit “ProduKey.exe /remote <COMPUTERNAME> /shtml <DATEINAME>.html” erreichen Sie dasselbe für einen einzelnen PC. Weitere Parameter finden Sie in der beiliegenden Dokumentation.

Das Tool habe ich bereits erfolgreich unter Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 R2 (mit SP2) und Windows Server 2008 (mit SP1 ;-) ) genutzt. Jedes Mal wurden die Produktschlüssel problemlos ausgelesen.

Remote arbeiten: Serverneustart ohne Anmeldung

Mittwoch, den 7. November 2007

Ein kleiner Tipp für zwischendurch, der einem Leser das Leben erleichtert hat. Er wollte seinen Windows Server einfach nur neu starten, konnte sich aber nicht mehr per Remote Desktop mit der Maschine verbinden.

In der Kommandozeile können per shutdown.exe der lokale Computer, aber auch entfernte Computer heruntergefahren oder neu gestartet werden. Hierbei dient der Parameter „/r” dazu einen Neustart durchzuführen, der Parameter „/m” ermöglicht es, das Ganze für einen anderen Rechner im Netzwerk zu erledigen.

Mit dem Befehl „shutdown.exe /r /m \\<SERVERNAME>” war das Ziel erreicht.

Zur Ausführung des Kommandos müssen selbstverständlich die entsprechenden Berechtigungen auf der Zielmaschine vorhanden sein. Wo kommen wir denn sonst hin ;-)

Als Administrator in der Domäne haben Sie die Berechtigungen zum remote Anmelden und Herunterfahren einer Maschine.

Umgebungsvariablen im Logon-Script

Freitag, den 17. August 2007

Beim Erstellen eines Logon-Scriptes für seine Small Business Server 2003-Domäne wollte ein Leser gerne wissen, welche Umgebungsvariablen ihm in diesem .bat-Script zur Verfügung stehen.

In einem Logon-Script stehen prinzipiell die Umgebungsvariablen eines Windows-Systems zur Verfügung. Allerdings sind sie von der Windows-Version des Clients abhängig.

Eine vollständige Liste aller Umgebungs-Variablen von Windows XP gibt es online bei Microsoft.

Registrierungsschlüssel mit .reg-Datei löschen

Freitag, den 22. Juni 2007

Hier mal ein praktischer Hinweis von einem Leser. Registrierungsschlüssel, die in eine .reg-Datei exportiert sind, können über einen Doppeklick hinzugefügt werden. Er wollte sie nun gerne genau so einfach löschen.

Das Ganze ist auch wirklich genau so einfach. Naja, sagen wir fast, denn man braucht ein Zeichen mehr ;-)

Man schreibt einfach ein Minus vor den Registrierungsschlüssel. Das Ganze sieht z.B. wie folgt aus:

„Windows Registry Editor Version 5.00”
[-HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\Kommandozeile\]

Allerdings ist Vorsicht geboten: Alle Unterschlüssel werden gleich mitgelöscht :-)

Kommandozeile über das Kontextmenü

Dienstag, den 12. Juni 2007

Ein Leser, der viele Aufgaben über die Kommandozeile erledigt, wollte gerne die Kommandozeile vorbelegt mit dem aktuellen Pfad im Explorer öffnen können.

Ich habe ihm empfohlen, im Kontextmenü der Maus einen Menüpunkt für die Kommandozeile hinzuzufügen. So kann er mit einem Rechtsklick auf einen Ordner die Kommandozeile mit dem entsprechenden Pfad öffnen.

Im Explorer kann unter „Extras” -> „Ordneroptionen” unter „Dateitypen” der Typ „Ordner” ausgewählt werden. Über die Schaltfläche „Neu…” gelangt man zu einem Eingabedialog, indem unter „Vorgang” ein beliebiger Name (z.B. „Kommandozeile”) und unter „Anwendung” der Befehl „CMD.EXE /k CD “%1″ ” eingegeben wird.

Nach dem Schließen des Fensters ist im Kontextmenü der neue Befehl vorhanden. Mit einem Rechtsklick auf einen Ordner und der Auswahl des neuen Befehls wird nun die Konsole geöffnet.

Kommandozeile im aktuellen Verzeichnis öffnen

Informationen über entfernte PCs abfragen

Mittwoch, den 16. Mai 2007

Das Problem kennt jeder Administrator: von einem System im Netzwerk werden Informationen benötigt, z.B. die MAC-Adresse, die Größe des eingebauten Arbeitsspeichers oder einfach das installierte Betriebssystem.

AdvancedRemoteInfo ist hier der optimale Helfer. Es liefert zu den Windows-Betriebssystemen NT, 2000 und XP detallierte Informationen über:

  • BIOS und Hardware
  • Aktuell laufende Prozesse
  • Instellierte Dienste und deren Status
  • Laufwerke und deren Speicherplatzbelegung
  • Installierte Software
  • Freigaben

Die wichtigsten Informationen sind so immer auf einen Blick verfügbar.

Durch den Batch-Betrieb können Informationen zu mehreren Rechnern abgerufen werden. In kleinen Netzwerken kann so z.B. schnell eine Inventarisierung stattfinden oder festgestellt werden, welche Arbeitsplätze die schwächsten Rechner haben, um diese austauschen zu können.

Nach dem Start des Programms müssen Zugangsdaten eingegeben werden, mit denen sich das Programm per RPC an den entfernten Rechnern anmelden kann. In Domänenumgebungen wäre dies z.B. ein Mitglied der Gruppe „Administratoren”.



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