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Monatsarchiv für Juli 2008

Stoppen Sie den Home Server-Datenverlust: Ab August kommt endlich das Power Pack 1

Donnerstag, den 24. Juli 2008

Benutzer des Windows Home Servers warten seit Monaten auf die Behebung eines essentiellen Fehlers, durch den unter bestimmten Umständen Daten auf Ihrem Server beschädigt werden.

Ungewöhnlich lange hat es nun gedauert, bis das Problem endgültig behoben wurde. Microsoft hat das Power Pack 1 mittlerweile veröffentlicht und behebt damit den Fehler. Darüber hinaus erweitern Sie mit dem Update auch die Funktionen des Home Servers um die folgenden Features:

  • Unterstützung von Windows Vista-Computern mit 64 Bit
  • Datensicherung von freigegebenen Ordnern
  • Verbesserungen beim Remotezugriff
  • Effizienterer Energieverbrauch
  • Verbesserte Leistung

Bisher steht das neue Power Pack nur für englischsprachige Systeme zur Verfügung. Als deutschsprachiger Anwender müssen Sie sich noch bis zum August gedulden. Bis dahin sind allerdings die ersten Erfahrungen mit möglichen Problemen im Zusammenhang mit dem Power Pack 1 bereits von den englischsprachigen Benutzern gesammelt. Sie können das Power Pack somit kurz nach dem Erscheinen ohne große Bauchschmerzen einspielen.

5 Minuten: So lange benötigen Angreifer einen frisch installierten PC zu knacken

Mittwoch, den 16. Juli 2008

Das Internet Storm Center (ISC) hat eine Statistik veröffentlicht, die die Überlebenszeit frisch installierte Computer aufgezeigt, die ans Internet angeschlossen werden. Demnach dauert es nur durchschnittlich fünf Minuten bis ein System geknackt wird. Der Grund hierfür sind automatisierte Angriffe von Programmen, die das Internet permanent nach möglichen Opfern scannen und Standardangriffe auf ungeschützte Systeme durchführen. Systeme ohne aktuelle Sicherheitsupdates, wie beispielsweise direkt nach der Installation, sind hier besonders gefährdet. Selbstverständlich müssen Sie bei Betrachtung der Statistik berücksichtigen, dass in der Realität nicht alle Angriffsversuche erfolgreich sind. Die Zeitspanne ist jedoch trotzdem erschreckend kurz.
 
Das Haupteinfallstor sind offene Ports, ungeschützte Dienste und Sicherheitslücken. Denn nach einer Installation fehlen jedem Windows-System eine erhebliche Anzahl von Patches. In der kommenden Ausgabe von Windows Server Praxis zeigen wir Ihnen deshalb in einem Kurzartikel, wie Sie als Administrator auch Einzelplatzsysteme mit direktem Internetzugriff sicher installieren und dabei garantiert nicht im Patch-Chaos versinken. Eine zusätzliche Checkliste sichert Ihr Vorgehen zukünftig immer ab!

Rätsel um WSUS-Problem gelöst: So heben Sie die Update-Blockade per Microsoft-Patch auf

Samstag, den 12. Juli 2008

Die Entwickler von Microsoft haben nun endlich das Problem beseitigen können, das auf einigen WSUS-Servern für einen Stopp der Update-Auslieferung an Clients mit installiertem Office 2003 sorgte.

Mit einem Update, das Sie bei Microsoft manuell herunterladen können, wird das Problem nun endgültig behoben.

Sie konnten bereits über die Sperrung des Updates, das den Fehler hervorgerufen hatte, Abhilfe schaffen und so die restlichen Updates installieren lassen. Diese kurzfristige Lösung sollten Sie nun aber wieder beseitigen und die Sperrung aufheben. Installieren Sie jedoch zuvor das oben erwähnte Update von Microsoft.

Laut Microsoft müssen Sie das Update auf einem Windows Server 2008 manuell mit der rechten Maustaste und der Option “Als Administrator ausführen…” unter Admin-Rechten starten, um es erfolgreich zu installieren.

Windows XP Service Pack 3 kommt über die automatischen Updates: So verhindern Sie die ungewollte Installation

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Das Service Pack 3 für Windows XP  wird ab heute über die automatischen Updates verteilt.

Mittlerweile hat Microsoft zwar die meisten Probleme hiermit behoben, jedoch berichten einzelne Leser immer noch, dass sie das Service Pack aufgrund von Problemen wieder deinstalliert haben.

Mit dem Service Pack Blocker Tool Kit verhindern Sie die Installation des Service Packs sowohl in Domänenumgebungen, als auch auf Ihrem einzelnen Rechner, auch ohne Windows Server Update Services (WSUS) oder andere Zusatzsoftware.

Falls Sie Service Pack 3 einsetzen, beachten Sie auch die Änderungen bei der Nutzung des Remote Desktop-Clients, zu dem unsere Redaktion immer noch vereinzelt Rückfragen bekommt.

So ändern Sie das Tastaturlayout im Windows Server 2008 Server Core

Donnerstag, den 3. Juli 2008

Wenn Sie Ihren Windows Server 2008 als Server Core installiert haben, müssen Sie an vielen Stellen auf den gewohnten Windows-Komfort bei der Konfiguration verzichten -  allerdings nicht in jedem Fall. In dieser Woche hat mich ein Leser gefragt, mit welchem Befehl er das Tastaturlayout auf seinem Windows Server 2008 Standard Edition Server Core von Deutsch wieder auf Englisch wechseln kann.

Die Antwort ist hier zum Glück keine Zeichenkette aus zahlreichen Befehlen und Parametern, sondern schlichtweg der Aufruf des gewohnten Konfigurationsdialogs für die Regions- und Sprachoptionen mittels des Befehls intl.cpl.

Dies ist einer der wenigen Fälle, in denen der normale Windows-Dialog auch Einzug in den Server Core gefunden hat. Auf dem Reiter “Tastaturen und Sprachen” wählen Sie nun den Button “Tastaturen ändern…”. Hier fügen sie das gewünschte Tastaturlayout hinzu und definieren es als Standard für zukünftige Eingaben.

Zum Glück sind manchmal Aufgaben auch erheblich leichter, als man erwartet. :-)

WSUS 3.0 verweigert Client-Update: So lösen Sie das aktuelle Problem

Dienstag, den 1. Juli 2008

Microsoft hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass seit dem Erscheinen der aktuellen Juni-Updates ein bisher noch ungelöstes Problem mit den Windows Server Update Services (WSUS) besteht.

Aufgetreten ist der Fehler bisher bei WSUS 3.0 und WSUS 3.0 mit Service Pack 1, jeweils in Kombination mit Microsoft Office 2003 auf den Client-Systemen. Auf den Clients wird die Installation mit der folgenden Fehlermeldung im Installationslog abgebrochen:

PT + ServiceId = {3DA21691-E39D-4DA6-8A4B-B43877BCB1B7}, Server URL = http://<WSUS Server>/ClientWebService/client.asmx

PT WARNING: SyncUpdates failure, error = 0×8024400E, soap client error = 7, soap error code = 400, HTTP status code = 200

PT WARNING: SOAP Fault: 0×000190

Microsofts erste Untersuchungen haben ergeben, dass eine Erneuerung des Service Pack 1 für Office 2003 die Probleme verursacht. Damit Sie Ihre Clients mit den aktuellen Updates versorgen können, müssen Sie auf Ihrem WSUS Server das entsprechende Update ablehnen. Damit Sie das richtige Update erwischen, prüfen Sie vor dem Ablehnen, ob das gefundene Update mit Service Pack 1 für Office 2003 in den Eigenschaften die folgende Update-ID besitzt:
D359F493-0AAD-43FA-AF5C-6763326CD98F.

Nach dem Ablehnen des Updates für alle Client-Systeme geben Sie in der Kommandozeile Ihrer Clients den Befehl “wuauclt /detectnow” ein, durch den die Clients auf Ihrem WSUS Server nach neuen Updates suchen. Ob Sie das Problem erfolgreich lösen konnten, sehen Sie in den Logdateien. Die Client-Logdatei “WindowsUpdate.log” finden sie direkt im Windows-Verzeichnis des Clients. Die entsprechende Fehlerprotokollierung für Ihren Server finden Sie in der Datei “SoftwareDistribution.log” im WSUS-Installationsverzeichnis unterhalb des Ordners “Log Files”.



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